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Cairns

Nach 8500km hat unsere einmonatige Reise nun in Cairns sein Ende gefunden. Nach Darwin sind wir direkt zum weltberuehmten Kakadunationalpark gefahren. Dort konnten wir 30000 Jahre alte Aboriginemalereien bewundern. Es ist schon irgendwie unvorstellbar, dass man vor der aeltesten Kunst in der Welt steht, von einer Kultur, die fast ohne grosse Veraenderungen diese lange Zeit bestanden hat, bis sie vor circa 200 Jahre durch ein paar Europaeer fast ganz ausgeloescht wurde und nun viel Wissen nun fuer immer verschwunden ist.

Man koennte sie unterentwickelt und unzivilisiert nennen, da sie sich ueber diese lange Zeit nicht weiterentwickelt haben. Ihr Lebensstil hat sich ueber die letzten 10000Jahre nicht wirklich veraendert, sie wuerden immer noch in Hoehlen/kleinen Huetten ohne Strom, warmes Wasser, TV leben. Aber sie haben es geschafft im Einklang mit der Natur zu leben ohne sie, wie wir ach so zivilisierten Menschen aus dem Westen, zu zerstoeren. Und denkt ihr wir sind wirklich gluecklicher, als die Aborigines 200Jahre frueher?

Der Nationalpark war auch sehr schoen, wir haben kleine Wanderungen gemacht, in einem krokodilfreien Fluss mit Wasserfall gebadet und eine 2hBootstour auf den Yellow Waters gemacht. Dort haben wir eine artenreiche Tierwelt vorgefunden, neben zahlreichen Voegeln, Schlangen sind wir auch ein paar Salzwasserkrokodilen sehr nah gekommen. Das sind schon beeindruckende Viecher und als der Guide dann erklaerte das sie auch 1 1/2m hoch springen koennen, sind wir doch ein paar Meter von der Reling zurueckgewichen.

Das einzige was genervt hat, waren die massenhaften Muecken, die uns sobald es dunkel geworden ist, bestuermten. Schon allein das Essen machen wurde auf ein Minimum beschraenkt, es war einfach nur schrecklich. So eine Plage hatte ich noch nie erlebt. Sina und ich schliefen im Zelt. Dort hatten wir eigentlich auch eine ganz ruhige Nacht, nachdem wir erstmal eine halbe Stunde im Zelt selbst Muecken gejackt haben. Nur wenn man sein Ohr sehr dicht an die Zeltwand brachte hoerte es man noch draussen summen. Dominik wollte unbedingt im Van schlafen, er schlief mit geschlossen Fenstern! Und sein Ruecken war am naechsten Morgen nur so uebersaeht vom Mueckenstichen. Wir gaben schon ein trauriges Trio ab, da jeder uberall zerstochen war und nur am kratzen war.

Nach Kakadu waren wir noch kurz in den warmen Quellen von Mataranka baden und haben uns dann auf den Weg Richtung Mount Isa gemacht. In Mount Isa selbst waren wir am Samstag Abend beim Rodeo. War mal wieder eine tolle Abwechslung und toll anzusehen. Dann sind wir Richtung Cairns aufgebrochen, die letzten 1200km, die wir in 1 1/2Tagen schaffen wollten, da Dominik eine Freundin am 28. abholen wollte.

In Hughenden entschlossen wir uns eine 260km unbefestigte Strasse Richtung Norden zu nehmen, nun es ging auch alles so weit gut. Dominik fuhr nur ein bisschen schnell und wir setzten auch ein paar Mal auf. Nun ja, wie es natuerlich kommen musste, entdeckten wir an der Lynd Junction das wir ein Loch in der Oelwanne hatten! Wieder steckten wir im Nirgendwo weg. Unser Glueck verliess uns aber nicht ganz und wir traffen zwei Mechaniker aus Townsville, die uns das am naechsten Morgen kostenlos reparierten! So konnte Dominik fast puenktlich seine Freundin abholen und wir feierten noch alle zusammen in Cairns den Abschluss unserer turbulenten Reise.

29.5.07 04:43
 


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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Nicole (2.6.07 00:27)
hey nora! wann kommst du denn eigentlich wieder?

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